bilingualer Zug

Im zweisprachigen (=bilingualen) Zug wird der Englischunterricht in der 6. Jahrgangsstufe um eine Stunde verstärkt, die besonders dem landeskundlichen Gespräch und der Wortschatzarbeit gewidmet sein sollen. Von der 7. bis zur 10. Klasse bekommt ein Sachfach (zuerst Geographie, dann Wirtschaft und Recht) jeweils eine zusätzliche Stunde, um dort bisher bereits im Lehrplan enthaltene Themen auf Deutsch und Englisch (bilingual) behandeln zu können; alle übrigen Fächer bleiben wie in den anderen Zweigen. Es gibt keine zusätzlichen Schulaufgaben. Die besondere Förderung des Englischen wird in die Intensivierungsstunden verlegt; es fällt nur noch in der 7. Klasse eine zusätzliche Stunde an (jedoch kein zusätzlicher Nachmittag!).

In Detail bedeutet dies: Das Kind hat insgesamt 14 Intensivierungsstunden; dort ist in geteilten Klassen eine individuellere Förderung als bisher möglich. Davon sind 4 Stunden ohnehin für das Fach Englisch bzw. das Kernfach Wirtschaft und Recht vorgesehen; statt allgemein zu wiederholen oder zu vertiefen, werden diese Stunden auf die Bedürfnisse des bilingualen Sachfaches (Vorbereitung des Wortschatzes, zweisprachiger Unterricht in Erdkunde, später in Wirtschaft und Recht) zugeschnitten. Zwei weitere Intensivierungsstunden werden "umgelenkt" und dem Fachbereich Deutsch entnommen. Dem Verlust in diesem Fach - der normale stunden- und lehrplanmäßige Unterricht bleibt selbstverständlich ungeschmälert erhalten - steht als Gewinn die Zusatzqualifikation "bilingualer Unterricht" gegenüber, die im Zeugnis der 10. Klasse ("Mittlere Reife") und im Abiturzeugnis eigens ausgewiesen wird.

Die Anmeldung für den bilingualen Zug erfolgt im Laufe der 5. Klasse. Diese bindet Sie nicht auf Dauer, wir werden Sie beim Übergang vom bilingualen Sachfach Erdkunde zum bilingualen Sachfach Wirtschaft und Recht (9. oder 10. Klasse je nach Stundentafel) nochmals befragen.

Südafrikaaustausch

Alle Fotos von Pieter Nel, Reimar Hünefeld und Eli Deisenhofer

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Nach langer Reise waren wir endlich in Kapstadt angekommen – und wurden sehr herzlich am Flughafen von unseren Gastgebern in Empfang genommen. Ein Teil unserer Gruppe fuhr mit ihren Gastfamilien nach Caledon, einer Kleinstadt, die ca. 100 Kilometer westlich von Kapstadt liegt. Unsere Partnerschule dort ist die Overberg Highschool mit der sehr engagierten  Deutschlehrerin Sonica Louw und Schulleiter Eddie Labuschagne. Der andere Teil der Gruppe wohnte bei Gastfamilien in Kapstadt, deren gleichaltrige Kinder auf die Tygerberg Highschool (unsere zweite Partnerschule) gehen. Dort ermöglichten uns der schüleraustauscherfahrene Deutschlehrer Pieter Nel zusammen mit Schulleiter Wikus Herselman, eben so perfekt organisiert wie bei unseren Partnern in Caledon, den Unterrichtsbesuch, die Teilnahme an allen schulischen Aktivitäten (wie z.B. die „Interskols“ (Bild CT_Schule 2), einem  Kunst/Kulturwettbewerb zwischen den benachbarten Schulen, der gleichzeitig Sportwettkämpfe einschließt)  und ein abwechslungsreiches und interessantes Ausflugsprogramm.

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Ein Ausflug führte uns zu exotischen Kapbewohnern: Den Kap-Pinguinen und einem Chamäleon.

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Alle deutschen Austauschschülerinnen waren zu einer Führung über eine typische südafrikanische Farm bei Lisa Hoffmanns Gastvater Dave eingeladen. Er hat 230 Angestellte auf seiner Obstfarm, die einerseits das viele Obst pflücken und dann direkt in der farmeigenen Fabrik verkaufs- und exportfertig verpacken. Wir durften mehrere Stunden auf dem offenen Pick-up mit Dave über die Farm fahren, während er uns Einblicke in den Alltag  für die Manager und Arbeiter gab und die Produktionsabläufe erklärte. Natürlich war auch der ein oder andere Stopp zum Selbstpflücken der sonnenreifen Pfirsiche und Äpfel eingeplant...

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Die gesellschaftlichen Gegensätze Südafrikas spiegelten sich auch in der Kleinstadt Caledon wider. Das Luxus-Spa-Zentrum mit vulkanischen heißen Quellen auf der einen Seite des Berges und ein Township, in dem Menschen in äußerst ärmlichen Verhältnissen leben auf der anderen Seite des Berges. Diese extremen Gegensätze stießen viele interessante und lehrreiche Gespräche mit unseren Partnern und in den Gastfamilien an.

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Für alle  Austauschteilnehmer/innen gab es einen Kapstadt-Stadtführungstag, der mit einer Stadtralley durch das Stadtzentrum begann und uns über Bo-Kap (dem traditionell muslimischen Viertel mit sehr bunten Häusern) und die Waterfront (glitzerndes modernes Hafengelände) bis auf das moderne 7. Weltwunder, den Tafelberg führte. Die Aussicht um 360 Grad ist unbeschreiblich schön – beide Gruppen hatten das Glück, bei wolkenfreiem Himmel auf dem Tafelberg zu sein.

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Das Deutschklassenzimmer und die ThG-Schülerinnen im Englischunterricht der Overberg-Highschool in Caledon.

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Offizielle Begrüßung der ThG-Schülerinnen in der Morgenversammlung der Overberg-Highschool mit Schulleiter Eddie Labuschagne.

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Südafrikanische berühmte Persönlichkeiten als Bronzefiguren an der Waterfront in Kapstadt. (Statue ganz rechts: Nelson Mandela)

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Ein Einblick in die Unterwasserwelt der Kapregion – mit einem Gang durch das riesige „Aquarium“ an der Waterfront.

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Eine klassische „braii“ (= südafrikanische Art Fleisch oder Fisch zu Grillen) durfte wohl jede/r ThG-Teilnehmer/in in der Gastfamilie erleben....

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Strandtag am angeblich schönsten Strand der Welt: Clifton Beach.

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Morgens um sechs Uhr vor der Schule fängt das Rugby-Training für die Schüler der Tygerberg-Schule an – die ThG-ler schauten meist staunend zu.

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Interskols – ein Kunst/Kultur- und Sportwettkampf zwischen den Schulen, für den mindestens sechs Wochen vorher an jeder Schule intensiv trainiert und vorbereitet wird – das stärkt die Schulgemeinschaft sehr!

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Außergewöhnlich tolle Tierbeobachtungen im Krüger Nationalpark, die allen Teilnehmern/innen wahrscheinlich für immer im Gedächtnis bleiben.

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Dies ist eine an allen Ranger-Stationen ausgehängte Überblickskarte über aktuelle und vergangene Tiersichtungen im Krüger-Nationalpark. Die Nashorn-Standorte dürfen aufgrund der erschreckend hohen Wilderer-Zahl nicht mehr angezeigt werden – wir hatten sehr viel Glück, an unserem letzten Safari-Tag noch ein Nashorn mit Familie zu beobachten ...

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Unsere Übernachtungshäuschen beim Krüger-Nationalpark – einige waren sogar als Baumhäuser konstruiert, natürlich mit bester Aussicht!

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Tiere „hautnah“ konnten wir im Moholoholo Rehabilitation Center erleben. Dieses Tierzentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, kranke und verletzte Tiere, die durch Menschenhand in ihre missliche Lage gekommen sind, aufzunehmen und sie, wann immer möglich wieder auszuwildern oder ihnen einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen. Mona Kappes war so mutig, einen riesigen Geier zu füttern und ein Skorpion (glücklicherweise ohne Stachel!) verirrte sich auf eine Hand ...

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Gemeinsames Abschlussessen im Baumhaus-Camp nach unvergesslichen zweieinhalb Wochen Südafrika!

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Einige Schüler/innen konnten freiwillig beim „Shark diving“ Haifischen ganz nahe sein. Dazu waren sie mit der richtigen Ausrüstung und sicheren Käfigen unter Wasser.

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Während der Safari wurden viele wilde Tiere gesichtet, unter anderem Elefanten, einer der „Big Five“.

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Auf dem Markt sorgten afrikanische Musikanten in traditioneller Kleidung für Stimmung.

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Einen der atemberaubendsten Ausblicke bat unter anderem der Blyde River Canyon.

 

 

Resi

Was verbirgt sich hinter dem Namen Resi?

  • RESI ist die Schülerzeitung des Theresien-Gymnasiums.
  • Die RESI ist ein "DIN-A4-Geheft", das von motivierten und engagierten "ThG-lern" zweimal im Jahr verbrochen wird. In alle zwei Wochen stattfindenden Sitzungen trifft sich das Team, um zum Zeitvertreib all die formlos zu Papier gebrachten Texte für die endgültige Zeitung brauchbar zu gestalten.
  • Die RESI ist als Schülerzeitung ein Organ der Schule, durch das Schülerinnen und Schüler ihre Meinung öffentlich zum Ausdruck bringen dürfen und können. Ab und an gerät die Möglichkeit von dem Organ Gebrauch zu machen in Vergessenheit. Sogar ein starker Mitgliedermangel musste überwunden werden. Trotzdem hat unsere Schülerzeitung eine sehr positive Entwicklung durchlaufen. So steigerte sich das Äußere vom reinen Schwarz-Weiß-Druck zur farbigen Umschlagseite und gelegentlich farbigen Innenseiten.

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Klassenfahrten

6. Jahrgangsstufe:

Am Ende des Schuljahres steht ein Schullandheimaufenthalt an. Dabei ist es dem jeweiligen Klassenlehrer überlassen, wohin das Ziel der Reise geht. Folgende Orte wurden beispielsweise schon besucht: Bamberg, Gößweinstein, Tannenlohe, Zella-Mehlis (Thüringen), Lohr am Main, ... .


8. Jahrgangsstufe:

Am Ende des Schuljahres reisen alle 8. Klassen zur Sportwoche nach Inzell.

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10. Jahrgangsstufe:

Im zweiten Schulhalbjahr steht die Studienfahrt nach Köln und Bonn an.

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Tanz

Die Wahlkurse Tanz, die für Schülerinnen ab Klasse 7 angeboten werden, stoßen auf große Resonanz, so dass inzwischen drei Gruppen bestehen. Die Gruppen treffen sich einmal wöchentlich, um neue Tänze aus den Bereichen Hip-Hop und Modern Dance einzuüben.

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Anfahrt

Adresse und Kontakt

Theresien-Gymnasium
Schreibmüllerstr. 10
91522 Ansbach

Telefon: 0981 87495 und 85183
Telefax: 0981 85342

E-Mail: verwaltung@thg-ansbach.de

Kontaktadresse für ESIS: esis@thg-ansbach.de