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Vorlesewettbewerb trotz Corona: Lorena Stadelmann liest sich auf den ersten Platz

Hinter einer Plexiglasscheibe las Lorena Stadelmann (6c) einen kleinen Ausschnitt aus dem Jugendbuch „Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers“ von Tanya Stewner. Doch trotz der Barriere konnte sie ihre Zuhörer mit ihrem souveränen Vortrag in den Bann ziehen und sich so den ersten Platz beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 4. Dezember sichern. Das Publikum sparte deshalb auch nicht mit Applaus, auch wenn der dieses Jahr etwas leiser ausfiel als sonst – coronabedingt waren statt der kompletten Klasse nur zwei SchülerInnen pro Leser zur Unterstützung anwesend. Großen Applaus bekamen aber auch die anderen fünf KlassensiegerInnen: Leonie Lehr (6a), Nathalie Pottiez (6b), Marcel Müller (6d), Jule Wachter (6e) und Antonia Kasecker (6f). Sie alle machten es der Jury, bestehend aus zwei Schülerinnen des P-Seminars Lesen und einer Deutschlehrkraft, nicht gerade einfach, das Vorleseniveau war in diesem Jahr insgesamt sehr hoch. Das zeigte sich auch bei der zweiten Leserunde, in der alle sechs ihr Können an einem unbekannten Text beweisen mussten. Dieser Text stammte dieses Jahr aus einem Buch des Autors der bekannten Känguru-Chroniken, Marc-Uwe Kling: „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“. Hier konnten die VorleserInnen mit einem beschwingten Vortrag für einige Lacher sorgen. Das gelang Lorena besonders gut und somit konnte sie auch ihren ersten Platz verteidigen. Anfang kommenden Jahres wird Lorena das ThG beim Stadtentscheid vertreten und gegen die anderen Ansbacher Schulen anlesen. Wir drücken die Daumen!

M. Fiedler