Theresien-Gymnasium Ansbach

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„Wie sieht es eigentlich in einer Synagoge aus?“

Dieser Frage gingen 46 Neuntklässler des THGs in Begleitung dreier Lehrkräfte an einen winterlichen Freitagmorgen im Februar nach. Am 8.2.2019 machten sich daher Schülerinnen und Schüler aus einer katholischen und einer evangelischen Religionsklasse sowie einer Ethikgruppe auf den Weg zur  Synagoge Ansbach in der Rosenbadstraße, nachdem zuvor bereits das Judentum im Unterricht behandelt und der Besuch so vorbereitet worden war.

Gespannt lauschten sie dann den Ausführungen Herrn Biernoths, des Vorsitzenden des Frankenbundes der Ortsgruppe Ansbach, der nicht nur die Synagoge selbst für unsere THG-Gruppe aufschloss, sondern auch einen Einblick in das Dienerhaus, die ehemalige Mikwe und das Kellergewölbe ermöglichte. Herr Biernoth gab den Schülerinnen und Schülern einen interessanten Einblick in die Geschichte der Synagoge vor Ort und Auskunft über die jüdische Gemeinde zur Zeit des Nationalsozialismus. Er nahm sich zudem Zeit, auf Fragen der Schüler einzugehen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren so auch, warum die Synagoge von außen eher unscheinbar ist und heute in der Regel nur noch museal genutzt wird. Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen („Wie setze ich beispielsweise eine Kippa auf?“) und einem neuen Blickwinkel auf jüdische Spuren im Raum Ansbach („Gibt es auch in meinem Heimatort eine Synagoge?“) machten sich alle wieder auf den Rückweg zur Schule. „Eine sehr lohnenswerte Exkursion“, „das sollten wir viel öfter machen“ sowie „mich würden auch noch Gotteshäuser anderer Religionen interessieren“ war im Anschluss zu hören.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Herrn Biernoth für die sehr informative und schülergerechte Führung durch die Ansbacher Synagoge.

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Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.