Theresien-Gymnasium Ansbach

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Eröffnung des Treppenhauses der Geschichte

Die elf Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Geschichte 2017/2019 luden zum Abschluss des Schuljahres 2017/2018 zur offiziellen Eröffnung des Treppenhauses der Geschichte ein, das sie zusammen mit ihrer Seminarleiterin Oberstudienrätin Jechnerer in den letzten Monaten im Nordtreppenhaus des Theresien-Gymnasiums gestaltet hatten. Obwohl mittlerweile jedes beliebige historische Ereignis "im Handumdrehen - oder besser gesagt mit einem Fingerwisch - zu googeln ist", zeigten sich die Schülerinnen und Schüler in Ihrer Eröffnungsrede davon überzeugt, dass eine gewisse Grundkenntnis der Chronologie notwendig sei, um komplexe historische Zusammenhänge zu verstehen. Da man in Anbetracht der Fülle geschichtlicher Ereignisse und Entwicklungen jedoch leicht den Überblick verlieren könne, verwandelten die Seminaristen das Treppenhaus über drei Etagen in einen riesigen Zeitstrahl. Unterhalb des Handlaufs informieren nun einzelne Zeitleisten über das Nach- und Nebeneinander einzelner Epochen der europäischen, deutschen und bayerischen Geschichte, oberhalb des Handlaufs ermöglichen professionell gestaltete Zeitfenster tiefere Einblicke, indem historische Persönlichkeiten, Ereignisse oder Entwicklungen umfassend dargestellt werden. Möglich wurde die Realisierung der Idee durch Fördermittel der Regierung von Mittelfranken, die das Theresien-Gymnasium im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten "Wir feiern Bayern" als eine von zwölf Projektschulen erhielt, und durch die finanzielle und tatkräftige Unterstützung durch das Bauunternehmen Mohr Leutershausen und die Spedition Zwengauer Bechhofen. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich ausdrücklich bei ihren außerschulischen Partnern und überließen es schließlich dem Schulleiter, das Eröffnungsband zu durchtrennen, der somit das Treppenhaus der Geschichte offiziell freigab. Oberstudiendirektor Frisch unterstrich in seiner Rede den Stellenwert des Faches Geschichte für die Demokratieerziehung und machte deutlich, dass die Begegnung mit Geschichte dabei helfen könne, hilfreiche Schlüsse aus der Vergangenheit für die aktive Gestaltung der Zukunft zu ziehen. Frau Homm-Vogel als Vertreterin der Stadt Ansbach zeigte sich nach der Begehung des Treppenhauses sehr beeindruckt und ermutigte die Schülerinnen und Schüler in ihrem Grußwort, die guten Erfahrungen aus diesem Projekt für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg zu nutzen. Gemeinsam mehr erreichen zu können als alleine, Widerstände, die sich bei der Umsetzung einer Idee in den Weg stellen, lösungsorientiert überwinden, und externe Partner für eine Idee gewinnen, seien hilfreiche Kompetenzen, die die Seminaristen ganz offensichtlich in den letzten Monaten erworben hätten. Dass die Schülerinnen und Schüler am ThG hierzu auch in Zukunft Gelegenheit haben werden, da das Treppenhaus der Geschichte in den nächsten Jahren im Rahmen von Unterrichtsprojekten oder P-Seminaren kontinuierlich ergänzt werden solle, erklärte Jechnerer auf Nachfrage.

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Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.