Theresien-Gymnasium Ansbach

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Ehrung unserer Landessiegerinnen im 65. Europäischen Wettbewerb im Heimatministerium Nürnberg

Alright, Okay, You Win - mit beschwingter Musik einer Jazz-Combo kamen wir im  eindrucksvollen Festsaal des Heimatministeriums Nürnberg an. Nach den Grußworten der Ehrengäste und der Schirmherren Herrn Dr. Thomas Bauer, Regierungspräsident von Mittelfranken, und Herrn Richard Bartsch, Präsident des mittelfränkischen Bezirkstags wurden im feierlichen Rahmen Urkunden und Preise übergeben. Dazu wurden auch die jeweiligen Gewinnerarbeiten groß an die Wand projiziert.

Über 85.000 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schularten beteiligten sich an rund 1.200 Schulen mit Bildern, Fotos, Videos und Texten zum Thema Denk mal – worauf baut Europa? an dem ältesten und renommiertesten Schülerwettbewerb Deutschlands.

Eine große Ehre also, dass wir drei Schülerinnen des Theresien-Gymnasiums Ansbach dieses Jahr die Juri mit unseren bildnerischen Arbeiten überzeugen konnten und zusammen mit den Landessiegerinnen und Landessiegern aus dem Regierungsbezirk Mittelfranken nach Nürnberg eingeladen wurden. Die eindrucksvolle Preisverleihung klang mit einem leckeren Imbiss aus.

Unsere Siegerarbeiten:

Erika Komarov aus der 7. Jahrgangsstufe fertigte einen vierseitigen Comic zum Thema Verein(t) für Europa an:

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In meinem vierseitigen Comic verliert eine Gruppe Pfadfinder ihren Gruppenleiter. Meine Geschichte soll zeigen, dass auch die Kleinen sich selbst zurechtfinden können, wenn sie als Freunde zusammenhalten. Augen und Gesichter der Kinder habe ich möglichst groß gezeichnet, um die Gefühle zu zeigen. Damit der ganze Comic lustig wirkt, habe ich viele bunte Farben verwendet.

Marie Louise Haider und Lydia Rohm aus der Q11 malten jeweils ein 40 x 40 cm großes Selbstportrait  zum Thema Vom Hofmaler zum "Selfie":

Mit unseren Handykameras haben wir verschiedene Gesichtsausdrücke ausprobiert. Ein "Selfie"- Portrait wurde dann vergrößert in Temperamalerei auf Leinwand umgesetzt. Wir orientierten uns dafür an kunsthistorischen Vorbildern:

Marie Louise Haider hat Jan Vermeers "Mädchen mit dem Perlenohrring" dafür ausgewählt. Auf "Selfies" wirken die Personen meist strahlend und gut gelaunt. Auf diesem "Selfie" hingegen laufen dem Mädchen Tränen über die Wangen.

Lydia Rohm nahm Egon Schieles expressiven Malstil zum Vorbild. Ihr "Selfie" wird durch die Farbgebung dramatisch inszeniert. Der grell-gelbe Hintergrund steht im Kontrast zu den dunkel-bläulichen Schattierungen. Der direkte Blick aus den gelblich-grünen Augen wirkt hypnotisch.

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Weitere Informationen zum Europäischen Wettbewerb:

Der Wettbewerb fordert zu vertiefter Auseinandersetzung mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht auf und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Aufgabenstellung und Methodik bieten den Lehrkräften eine konkrete Möglichkeit, die europäische Dimension im Unterricht zu erschließen. Die Themen zeigen auf, wo europäische Bezüge wirksam sind und auf welchem Feld europäische Entscheidungen verlangt werden. Sie machen auch deutlich, dass vielfach nur gemeinschaftliches Handeln Erfolg verspricht.

Als einer der gesamtstaatlich anerkannten und geförderten Wettbewerbe steht der Europäische Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Kultusministerkonferenz (KMK) empfiehlt Schulen die Teilnahme, die Kultusministerien der Länder unterstützen seine Durchführung. Die Förderung tragen das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt, die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Kultusverwaltungen der Länder. Ein von der KMK eingesetzter Lenkungsausschuss bestimmt die Richtlinien des Wettbewerbs. Trägerverein ist die Europäische Bewegung Deutschland e.V..

www.europaeischer-wettbewerb.de

Diana Nestle

 



Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.