Theresien-Gymnasium Ansbach

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Physik-Exkursion nach München und Garching

Am Montag-Nachmittag machte sich das W-Seminar „Physik: Teilchenphysik und Kosmologie“ mit dem ICE auf den Weg nach München, in Begleitung von Herrn Feldner und Frau Nachtrab. Abends um 18:00 Uhr angekommen sind wir mit vollem Gepäck in die Alte Kongresshalle in München zu einigen interessanten Vorträgen mit verschiedenen Themen, wie „Gibt es Leben im Weltall?“ gegangen. Vier Dozenten aus unterschiedlichen Forschungseinrichtungen wie beispielsweise der ESA trugen lehrhafte aber auch recht lange Inhalte wie „Der tiefe Blick ins Weltall“ zum Abend bei. Um 22:00 Uhr kehrten wir in die DJH Jugendherberge „München-City“ ein und dort wurden uns unseren Zimmern zugeteilt.

Wir genossen eine Freizeit bis 24:00Uhr mit Unterhaltungen und besserem Kennenlernen untereinander, dabei konnten wir etwas von der Stadt München sehen.

Am nächsten Morgen gab es ein ausgewogenes, vielfältiges und genüssliches Frühstück. Nachdem wir ausgecheckt hatten, ging unsere Exkursion weiter nach Garching zur Außenstelle der Technischen Universität München. Dort, am „Exzellenzcluster Universe“ hörten wir uns zuerst einen Vortrag von Dr. Andreas Müller über Gravitationswellen, erzeugt von Schwarzen Löchern, an.

Danach haben wir uns das Rechenzentrum des Institutes angeschaut und uns wurde die immense Größe und Kapazität des Supercomputers bewusst. Dabei wurden uns verschiedenste Kühlungsmethoden, sowie Aufgaben des Computers und die Instandhaltungskosten nähergebracht.

Zur Mittagszeit konnten wir uns in der Mensa des Instituts oder diversen Buden auf dem Campus bedienen (lassen). In der Mensa konnten wir viele Kontakte zu Studenten verschiedener Fachrichtungen und Nationalitäten knüpfen.

Nach der Mittagspause ging es weiter zur Forschungs-Neutronenquelle. Dieser Forschungsreaktor war mit strengen Identitäts- und Sicherheitskontrollen geschützt. Innerhalb des Forschungsinstituts wurden wir über die Beschleunigung und Lenkung von Nukleonen und die damit verbundenen Forschungsziele, welche unter anderem medizinischen Zwecken dienen, informiert.

Am frühen Abend sind dann die meisten von uns wieder mit dem ICE nachhause gefahren – einige hatten sich allerdings spontan für den Regionalexpress am Gleis gegenüber entschieden und kamen wegen dieses Irrtums dann zwei Stunden später – aber per Handy sicher gelotst und mit Ersatzfahrkarten versehen – in Ansbach an.

Alessa Emmert und Mitstreiter des W-Seminars

 



Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.