Theresien-Gymnasium Ansbach

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Exkursion des P-Seminars Sport nach Herrieden

Am Donnerstag, 15.03.2018 hat das P-Seminar "Gestaltung und Organisation des integrativen Sportfestes" gemeinsam mit Frau Hirsch die Sebastian-Strobel-Schule (eine Schule für Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen) in Herrieden besucht. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen haben wir verschiedene Sportstationen gemeistert. Wir durften die Schüler/innen besser kennenlernen und mit ihnen gemeinsam viel Spaß erleben.

Das ganze P-Seminar bedankt sich herzlich für diesen tollen Tag und die schönen Erfahrungen die wir sammeln durften.

So habe ich als P-Seminarschülerin unsere Exkursion erlebt:

Ich hatte nicht viele Erwartungen an die Exkursion zur Sebastian-Strobel-Schule in Herrieden und den Menschen mit Behinderung. Das lag daran, dass ich nicht wirklich wusste, wie alles abaufen würde. Ich habe mich auf den Tag sehr gefreut und war gespannt, hatte aber auch eine kleine Unsicherheit, da ich nicht wusste wie die behinderten Kinder und Jugendlichen mit uns umgehen würden.

Als wir ankamen wurden wir erst einmal begrüßt und haben ein Gemeinschaftsspiel mitgemacht. Anschließend wurden wir in Gruppen eingeteilt, zwei von unserem P-Seminar wurden mit einer Betreuerin zusammen zu jeweils drei bis fünf Sebastian-Strobel-Schüler/innen eingeteilt. Gemeinsam sollten wir verschiedene sportliche Stationen bewältigen, zum Beispiel eine schräge Bank zur Sprossenwand hochklettern (siehe Foto 1)  oder zu zweit in einem Kastenteil den Parcours bezwingen (siehe Foto 2). Man hat gemerkt, dass die Kinder von Station zu Station offener wurden und man besser  zusammengeholfen hat. Am Ende hatte man das Gefühl, dass man eine richtige Gruppe geworden war. Bevor wir uns verabschiedet haben, haben alle   zusammen mit dem riesigen, bunten Schwungtuch gespielt und einen Ball darauf „tanzen“ lassen (siehe Foto 3).

Mir persönlich hat der Tag mit den Kindern mit Behinderung sehr viel Spaß gemacht. Es war ein tolles Gefühl, die Reaktionen und Freude bei den Schüler/innen der Sebastian-Strobel-Schule zu sehen. Teilweise war es aber auch nicht so leicht, mit ihnen umzugehen da z.B. in meiner Gruppe ein Kind sehr unmotiviert und verschlossen uns gegenüber schien. Aber auf der anderen Seite fand ich es total schön, wenn ein Kind meine Hand genommen hat oder mich einfach so umarmt hat. Die positiven Reaktionen waren einfach sehr schön und haben mich sehr motiviert.

Für die Planung unseres integrativen olympischen Sportfests hat die Exkursion uns sehr viel gebracht: zum Einen war es super, die Kinder schon einmal ein bisschen kennenzulernen. Zum Anderen wissen wir jetzt genauer, was die Sebastian-Strobel-Schüler können und welche unserer Stationsideen wir noch anpassen werden.

Alles in allem war es ein schöner Tag mit tollen und neuen Eindrücken, über die ich sehr dankbar bin.

Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit den Kindern.

Jana Reuter, Q11, P-Seminar Sport (Integratives, olympisches Schülersportfest)

Herrieden_Foto 2Herrieden_Foto 3

 



Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.