Theresien-Gymnasium Ansbach

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Rang 9 für das ThG beim Volleyball-Bundesfinale

Zeigten Stärke, die Mädchen des Theresien Gymnasiums, oben von links: Trainerin Babsy Dumler, Lea Bomsdorf, Justine Knebel, Corinna Wagner, begleitende Lehrkraft Renate Hammer Unten von links: Eva Kehrstephan, Philine Gesell, Sara Thierauf, Julia Gruber und Sophia Botsch.Zeigten Stärke, die Mädchen des Theresien Gymnasiums, oben von links: Trainerin Babsy Dumler, Lea Bomsdorf, Justine Knebel, Corinna Wagner, begleitende Lehrkraft Renate Hammer Unten von links: Eva Kehrstephan, Philine Gesell, Sara Thierauf, Julia Gruber und Sophia Botsch.Beim Volleyball-Bundesfinale der Schulen in Berlin gelang den Mädchen des Ansbacher Theresien-Gymnasiums der Altersklasse III (Jahrgang 1997 bis 2000) mit Rang 9 ein Platz unter den Top Ten.

In der Vorrunde trafen die Ansbacherinnen auf das Friedrich-Franz Gymnasium aus Parchim/Mecklenburg-Vorpommern. Von Anfang an hatten sie zu viel Respekt vor den großgewachsenen Mädchen aus dem Norden. Die Annahme kam nicht genau und daraus resultierte ein schwacher Angriff, den Parchim ohne Mühe entschärfen konnte und mit einem aggressiven Angriff beantwortete. Beide Sätze mussten klar an den späteren Sieger des Bundesfinales abgegeben werden.

Der zweite Gegner war der Landessieger aus Rheinland-Pfalz. Nun verloren die Mädchen aus Ansbach den Respekt vor der großen Aufgabe ,,Bundesfinale" und zeigten immer besser ihr Können. Der erste Satz wurde zwar noch mit 19:25 verloren, es war aber eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Die eingewechselte Corinna Wagner war im zweiten Satz mit der Garant für den Satzgewinn. Sowohl im Angriff als auch in der Annahme konnte sie ihre Bestleistung abrufen. Jetzt musste der Entscheidungssatz gespielt werden. Beim 8:4 für Ansbach wurden die Seiten gewechselt, aber die Mädchen aus Rheinland-Pfalz kämpften sich Punkt um Punkt ran. Eine Auszeit beim Stand von 11:11 brachte wieder Ruhe ins Spiel und der dritte Satz wurde mit 15:13 für Ansbach gewertet.

Die jüngste Ansbacherin, Lea Bomsdorf, spielte in allen drei Sätzen mit wenig Eigenfehlern sowie druckvollem Angriff und verstärkte ihr Team wesentlich. Dieser Sieg war wichtig, um nicht auf den letzten vier Plätzen zu landen.

Die Sportschule aus Brandenburg im dritten Gruppenspiel wurde der erwartet schwere Gegner. Zwar kämpften die Ansbacherinnen gegen die Niederlage an und erreichten im ersten Satz 21 Punkte, doch im zweiten wurde bei 13:25 abgepfiffen. Die beiden Wechselspielerinnen Julia Gruber und Justine Knebel kamen hier zum Einsatz. Als Gruppendritter spielten die ThGlerinnen am zweiten Wettkampftag gegen die Mädchen aus Sachsen. Es ging um eine Platzierung unter den ersten acht. Die Ansbacherinnen spielten respektlos, und Sophia Botsch blockte ein ums andere Mal die größenmäßig überlegenen Gegnerinnen. Sie zeigte auch in allen anderen Spielbereichen eine ausgezeichnete Leistung. Als in der entscheidenden Phase ihre Kontaktlinse nicht mehr auffindbar war, sprang Sara Thierauf ein und das Team hielt weiter den Anschluss. Es reichte aber nicht mehr für den Satzgewinn und auch der zweite Abschnitt ging an die stärkere Mannschaft aus Sachsen.

Neues Ziel des THG war nun ein Platz unter den zehn besten Schulmannschaften Deutschlands. Der Gegner war Sachsen-Anhalt. Die Ansbacherinnen machten durch viele verschlagene Aufschläge dem Gegner viele Geschenke, gewannen aber trotzdem beide Sätze. Philine Gesell zeigte in dieser Phase eine gute Abwehrarbeit und gab ihrem Team die nötige Stabilität zum 2:0-Satzgewinn.

Das Platzierungsspiel um Platz 9 bestritt Ansbach gegen die Ricarda-Huch-Schule aus Schleswig-Holstein. Dieses kampfstarke Team gab keinen Ball verloren und die Theresianerinnen mussten nach zwei langen Wettkampftagen ihre ganze Konzentration bündeln, um die entscheidenden Punkte zu machen. Eva Kehrstephan griff beherzt an und setzte durch gute Zuspiele ihre Kameradinnen optimal ein. So wurde der erste Satz mit 25:23 gewonnen. Im zweiten verschenkten die Ansbacherinnen acht Punkte durch verschlagene Aufschläge. In der hart umkämpften Schlussphase hatten beide Teams mehrere Satzbälle, bevor Schleswig-Holstein der entscheidende Punkt zum 27:25 gelang und somit im Tie-Break die Entscheidung fallen musste.

Die Mädchen aus Ansbach hatten auf ihrer Qualifikation nach Berlin erfahren, dass gerade der Entscheidungssatz ihre Stärke ist. Angefeuert von der bayerischen Volleyball-Jungenmannschaft erkämpften sie sich den verdienten Sieg zum 15:13. Die Spielerinnen des Theresien-Gymnasiums haben an beiden Wettkampftagen beim Bundesfinale eine herausragende Leistungssteigerung gezeigt, was auch bei der Siegerehrung lobend erwähnt wurde. Der 9. Platz ist für den Volleyballstützpunkt am ThG ein Riesenerfolg.

Quelle: Fränkische Landeszeitung

 

Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.