Theresien-Gymnasium Ansbach

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Richtfest am Anbau des Theresien-Gymnasiums

„Ein Ort des guten Rats und edlen Worts“: Mit ihrem Richtspruch wünschten die Zimmerleute beim Richtfest am Anbau des Theresien-Gymnasiums der Schule eine allseits gute Zukunft.„Ein Ort des guten Rats und edlen Worts“: Mit ihrem Richtspruch wünschten die Zimmerleute beim Richtfest am Anbau des Theresien-Gymnasiums der Schule eine allseits gute Zukunft.Die bis auf eine kurze Kälteperiode bislang recht milde Witterung macht’s möglich: Nach nur einem knappen halben Jahr Bauzeit darf sich die Schulgemeinschaft des Theresien-Gymnasiums über das Richtfest des neuen Anbaus freuen. Für rund 2,6 Millionen Euro entstehen über dem Pausenhof sieben Klassenräume sowie ein Multimedia-Raum, verbunden mit Umbauten im Bestand und einer Sanierung der Hausmeisterwohnung.

Dank für Schulausbau: stellvertretender Schulleiter Edwin Schwab freute sich über den Baufortschritt.Dank für Schulausbau: stellvertretender Schulleiter Edwin Schwab freute sich über den Baufortschritt.„Architektur ist eine Brücke zwischen Erde und Luft“, zitierte Edwin Schwab, stellvertretender Schulleiter des ThG, den Architekten Richard Meier. In diesem Sinne stelle der Stelzenbau auf dem Pausenhof für die Schüler „eine Brücke ins Leben hinaus“ dar. Auch bei den 14 neuen Kollegen, die er zum zweiten Schulhalbjahr habe begrüßen dürfen, sei die rege Bautätigkeit der Stadt am Theresien-Gymnasium auf einhelliges Lob gestoßen. Ansbach nehme hier mit den anhaltenden Investitionen in die Schulen durchaus eine Ausnahmerolle ein, meinte Schwab und dankte sowohl Verwaltung als auch dem Stadtrat für die Erweiterung.

Oberbürgermeisterin Carda Seidel erinnerte daran, dass man erst im September 2011 die Grundsteinlegung gefeiert habe. Das Stadtoberhaupt blickte aber noch weiter zurück in die Geschichte der aktuellen Schulerweiterung. Schulleiter Karlheinz Bundschuh habe Ende 2009 auf die „dringende Raumnot“ am ThG aufmerksam gemacht. Und schon im Januar 2010 habe man begonnen, Lösungen für einen Anbau zu erarbeiten. Im Mai des Jahres habe der Stadtrat grünes Licht für die „dringend nötige“ Baumaßnahme gegeben. Dazu erfolgte auch die Zustimmung, außerplanmäßig 85 000 Euro für die Planung bereitzustellen. Ende Juli habe der Stadtrat schließlich die Planungen abgesegnet, der Förderbescheid der Regierung sei Ende März eingetroffen. Seit dem Baubeginn am 22. August vergangenen Jahres sei insbesondere der Herbst auf Seiten der Bauherren gewesen, freute sich die Oberbürgermeisterin; lediglich im Februar habe man wegen des Frostes eine dreiwöchige Baupause einlegen müssen.

Der Anbau sei wegen der anhaltend hohen Schülerzahlen des größten Gymnasiums in der Stadt auf jeden Fall notwendig gewesen. Mit der Erweiterung verbessere man nun die Lern- und Lehrbedingungen an der Schule beträchtlich, betonte die OB. „Es ist unser Anliegen, die Bildung zu fördern“, fuhr Seidel fort; deshalb seien die Schulen seit Jahren ein fester Schwerpunkt bei den Investitionen seitens der Stadt. Zwar werde der Bau leider noch nicht zur 200-Jahr-Feier im März fertig, doch dürfe sich die Schule im Sommer über ein verspätetes Geburtstagsgeschenk freuen, sagte Seidel und dankte den beteiligten Firmen für deren rasche Arbeit.

Den musikalischen Rahmen der Feier setzte die Bläserklasse der sechsten Jahrgangsstufe unter Leitung von Micha Olbrich. Und Zimmermanns-Meister Hans Hecht ließ in seinem Richtspruch auch die Lehrerschaft hochleben: „Drum diene dieser Ort dem guten Rat und edlen Wort.“

Quelle: Fränkische Landeszeitung, Fotos: Albright

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Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.