Theresien-Gymnasium Ansbach

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Schuljahr 2018/2019




ThG-Volleyballerinnen 2.Platz bei den nordbayerischen Meisterschaften

Beim Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ trafen in der jüngsten Altersklasse (Jahrgang 2006-2007) die Spielerinnen des Theresien-Gymnasiums in heimischer Halle bei der Bezirksmeisterschaft auf die Schulmannschaften aus Wendelstein und Altdorf. In dieser Altersklasse muss jede Schule zwei Dreierteams stellen, die dann zweimal je einen Satz gegen die Teilmannschaften des Gegners spielen. Die Gastgeberinnen hatten es im ersten Spiel gegen Altdorf in jedem Satz mit stark aufspielenden Gegnerinnen zu tun. Alle Sätze verliefen bis zuletzt spannend, wobei die Heimmannschaft mit einer über weite Strecken couragierten Leistung schließlich verdient mit 2:2 Sätzen ein Unentschieden herausholte. Da die Altdorferinnen aber gegen Wendelstein mit 3:1 gewinnen konnten, wurde das Spiel gegen die Mannschaft aus Wendelstein das eigentliche Endspiel um den Bezirkstitel. Beide ThG-Teams begannen ihre Sätze konzentriert und mit viel Einsatz. Die Gegnerinnen aber versuchten immer wieder mit klug gesetzten Bällen, die Heimmannschaft unter Druck zu setzen. Die Ansbacherinnen verloren aber dennoch nicht die Nerven und besiegten letztendlich jeweils beide Teilmannschaften. So sicherten sie sich verdient die Bezirksmeisterschaft und die Qualifikation für das nordbayerische Finale. Dieses wurde in Sulzbach-Rosenberg ausgetragen. Das erste Spiel der ThG-Auswahl gegen die Vertreterinnen aus Unterfranken endete 2:2. Danach musste man gegen stark aufspielenden Gastgeber antreten. Nach fast immer hart umkämpften Spielzügen musste man aber dennoch drei Sätze abgeben. Da man gegen die oberfränkischen Meister aus Bamberg 4:0 gewann, entschied das Spiel Sulzbach-Rosenberg gegen Elsenfeld den Ausgang des Turniers. Da dies 2:2 endete, standen die Oberpfälzerinnen als nordbayerische Meister fest. Die ThG-Auswahl wurde daher guter Zweiter, was gleichbedeutend mit dem dritten Platz in ganz Bayern ist.

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Eine Exkursion zum Weltkulturerbe LIMES

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b in Ruffenhofen beim Besuch des LimeseumsDie Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b in Ruffenhofen beim Besuch des LimeseumsManchmal muss man in der Schule bis ans Limit gehen – das gilt nicht nur für den Sportunterricht! Grenzerfahrungen ganz besonderer Art machten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b auf alle Fälle in diesem Schuljahr im Rahmen einer Exkursion im Fach Geschichte. Gemeinsam mit H. Grund und D. Jechnerer brachen sie im Mai zu einer Erkundung des einzigen UNESCO-Welterbes in unserer Region auf. Zu Füßen des Hesselbergs, nahe der südlichen Landkreisgrenze, erfuhren die Schülerinnen und Schüler auf sehr anschauliche Weise viel Wissenswertes über den Limes: Der Raetische Limes existierte als römische Grenze etwa zwischen 100 und 260 n. Chr. und bestand in seiner letzten Ausbauphase aus einer etwa 3 m hohen Steinmauer mit vereinzelten Durchgängen sowie steinernen Wachtürmen. Am UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes entstanden in römischer Zeit um 100 n. Chr. Kastelle, deren Truppen die Grenze kontrollierten.

Seit der Antike wurde die Fläche des Kastells Ruffenhofen nicht überbaut. Die archäologischen Strukturen sind daher – im Gegensatz zu vielen anderen Limeskastellen – bis heute in ihren Fundamenten im Boden erhalten.

Im Römerpark Ruffenhofen wurde auf Rekonstruktionsbauten zur Visualisierung der archäologischen Befunde verzichtet. Diese Rolle kommt den Pflanzen zu, die Teile der antiken Bebauung veranschaulichen. So stellen Hainbuchenhecken die Kastellmauer dar, weiß blühende Pflanzen die Kastellgräben. Mit diesem Konzept wurden gleichzeitig positive Nebeneffekte für die Natur erzielt: Niederwild findet Schutz im stehengelassenen Gras der Mannschaftsbaracken, die Bussardstangen, welche die Kastelltürme markieren, ziehen Greifvögel an.

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Workshop zum Nahost-Konflikt am Theresien-Gymasium

Im Rahmen des Englischunterrichts der Q11 hatten die Kurse von Frau Völker und Herrn Hünefeld im Jahr 2019 die besondere Ehre, Sharon Booth der NGO (= Non-Governmental Organization/ Nichtregierungsorganisation) „Solutions, Not Sides“ als englischsprachige Referenten vor Ort in unserer Schule begrüßen zu dürfen – mit diesem achten Besuch bei uns hat das Projekt bereits Tradition am Theresien-Gymnasium. Die internationale Organisation „Solutions, Not Sides“ ist seit 2002 aktiv (damals unter dem Dach der NGO „One Voice“) und setzt sich mit dem bis heute höchst aktuellen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern auseinander. Im Englischunterricht haben sich die Thg-Schüler/innen vor  dem Workshop ausführlich mit der Thematik beschäftigt, so konnte Sharon, die extra aus London für die 90 Minuten der Session für die Schüler/innen eingeflogen war, sehr gut an das Wissen der Schüler/innen über die Ursachen und Hintergründe des Konflikts anknüpfen: In Folge der Holocausts in Europa während des zweiten Weltkriegs, beschloss das Britische Mandat der jüdischen Bevölkerung 1947 einen eigenen Staat zu geben; das heutige Israel. Das Problem jedoch: Das versprochene Land war bereits von Palästinensern besiedelt worden. Der UN-Teilungsplan sollte das zunehmend angespannte Verhältnis zwischen den beiden sowohl religiösen als auch politisch sehr unterschiedlichen Nationen besänftigen. Stattdessen löste er feindliche Reaktionen und eine weitere Zuspitzung der Lage aus, die bis heute andauert. Der PowerPoint-gestützte Vortrag beinhaltete mehrere interessante Videos und wichtige Daten zum Thema, wobei alle Kursteilnehmer gezielt durch Fragen sowie durch die selbstständige Bearbeitung eines Arbeitsblattes eingebunden wurden. Anschließend folgten lebensnahe Video-Beiträge des 30-jährigen Israelis Tal Harris und des 35-jährigen Palästinensers Wasim Almasri. Beide erzählten nacheinander von ihren Erlebnissen und Erfahrungen über den teils traurigen Alltag als Zivilbürger- beide von Geburt an mitten im Krieg. Jedoch könnte deren Leben nicht kontrastreicher sein: Tal wurde glücklicherweise niemals direkt mit der vorherrschenden Gewalt konfrontiert sondern lebte „nur“ sein ganzes Leben mit unterschwelliger Angst vor Terroranschlägen und Verletzungen, nicht zuletzt während seiner verpflichtend dreijährigen  Armeezeit, wohingegen Wasim traumatische Erfahrungen durch körperliche und psychische Gewalt am eigenen Leib machen musste.

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Terme mit dem Termwert 5

In der 5. Klasse lernt man, komplizierte Rechenaufgaben zu lösen, bei denen alle Grundrechenarten vorkommen. Man nennt diese Aufgaben Terme. Die Klasse 5a hat sich Terme ausgedacht. Damit kann man prima üben, denn bei jedem Term kommt am Ende das Ergebnis 5 heraus. Manche Aufgaben sind einfacher, andere sind richtig schwierig. Im Unterricht haben wir sie mit Tieren verglichen: Je größer das Tier, desto schwieriger die Aufgabe. Viel Spaß beim Termwerte berechnen!

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Morgenstund hat Gold im Mund …

… oder 400 Kröten im Eimer!

Am 3. April 2019 machten sich einige Mitglieder der Aqua-Terra AG unter der Leitung von Frau Dr. Frank zusammen mit einigen interessierten Eltern bereits um 7.00 Uhr in der Früh nach Geisengrund zum Krötenzaun auf.

Dabei erfuhren die Teilnehmer der Exkursion viel Wissenswertes von Herrn Michael Hauer vom Bund Naturschutz:  Die Tiere wandern jedes Jahr im Frühling zu ihrem Geburtsort, um dort ihre Eier abzulegen. Da aber immer wieder vielbefahrene Straßen ihre natürlichen Routen queren, sterben zahlreiche Kröten bei dieser Wanderung. Dort, wo sehr viele Kröten eine Straße überqueren, wie beispielsweise in Geisengrund, werden mittlerweile sogenannte Krötenzäune aufgestellt. Anstatt die Straße zu passieren, landen die Kröten so in Sammeleimern. Diese Eimer werden von ehrenamtlichen Helfern jeden Tag in den frühen Morgenstunden über die Straße getragen, sodass die Kröten dort ihre Wanderung fortsetzen können. Hierbei halfen an diesem Tag die Schülerinnen und Schüler des ThG eifrig mit. Jede einzelne Kröte musste aus den Eimern genommen und gezählt werden. Die Kröten wurden mit Handschuhen angefasst, da sie eine in den Augen brennende Säure verteilen, so der Experte. Unter den 462 Kröten befanden sich auch 18 Molche, die auf die andere Straßenseite transportiert und dort in einem Teich freigelassen wurden.

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