Theresien-Gymnasium Ansbach

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Aktuelles vom Theresien-Gymnasium

Zehn Jahre Frankreichaustausch – Vive l’ amitié franco-allemande!

Zum zehnten Mal fand dieses Jahr unser Frankreich-Austausch mit dem Lycée Borde Basse in Castres, südlich von Toulouse, statt. Zwanzig Schülerinnen des Theresien-Gymnasiums erwarteten deshalb am 11. Februar gespannt ihre französischen Austauschpartnerinnen und -partner, die eine gute Woche, also bis zum 19. Februar, bleiben sollten. Nach kurzer Kennenlernphase begleiteten die französischen Schülerinnen und Schüler ihre deutschen Partner in die Schule und machten sich so mit dem deutschen System am Gymnasium vertraut. Zahlreiche Aktivitäten standen außerdem auf dem Programm: ein Empfang durch die Stadt Ansbach, eine Stadtführung mit Herrn Biernoth, Ausflüge nach Würzburg mit Residenz- und Stadtführung und zum Dokumentationszentrum nach Nürnberg. Das Wochenende in den Familien wurde ganz unterschiedlich gestaltet und am letzten Tag feierten wir mit Pizza und mords Stimmung das Ende des Besuches ... bis es im April, also zwei Monate später endlich soweit war – der Rückbesuch und Flug nach Toulouse - Castres (1. – 9. April)! Dort angekommen, wurden wir von Frau Viala, der französischen Austauschlehrerin herzlich begrüßt und freuten uns, unsere französischen Partner wiederzusehen und deren Familien kennenzulernen. In der Woche Aufenthalt wurde uns bewusst, wie viele Stunden am Tag französische Schüler an der Schule verbringen, oft von 8.00 bis 18.00 Uhr! Wir besuchten die Städte Toulouse und Albi, über die wir durch Führungen viel erfuhren und waren Zaungäste  beim Training des Rugby-Teams Castres  Olympique, wo uns die muskelgestählten Titanen sogar Autogramme gaben.

Weiterlesen...
 

ThG-Volleyballerinnen 2.Platz bei den nordbayerischen Meisterschaften

Beim Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ trafen in der jüngsten Altersklasse (Jahrgang 2006-2007) die Spielerinnen des Theresien-Gymnasiums in heimischer Halle bei der Bezirksmeisterschaft auf die Schulmannschaften aus Wendelstein und Altdorf. In dieser Altersklasse muss jede Schule zwei Dreierteams stellen, die dann zweimal je einen Satz gegen die Teilmannschaften des Gegners spielen. Die Gastgeberinnen hatten es im ersten Spiel gegen Altdorf in jedem Satz mit stark aufspielenden Gegnerinnen zu tun. Alle Sätze verliefen bis zuletzt spannend, wobei die Heimmannschaft mit einer über weite Strecken couragierten Leistung schließlich verdient mit 2:2 Sätzen ein Unentschieden herausholte. Da die Altdorferinnen aber gegen Wendelstein mit 3:1 gewinnen konnten, wurde das Spiel gegen die Mannschaft aus Wendelstein das eigentliche Endspiel um den Bezirkstitel. Beide ThG-Teams begannen ihre Sätze konzentriert und mit viel Einsatz. Die Gegnerinnen aber versuchten immer wieder mit klug gesetzten Bällen, die Heimmannschaft unter Druck zu setzen. Die Ansbacherinnen verloren aber dennoch nicht die Nerven und besiegten letztendlich jeweils beide Teilmannschaften. So sicherten sie sich verdient die Bezirksmeisterschaft und die Qualifikation für das nordbayerische Finale. Dieses wurde in Sulzbach-Rosenberg ausgetragen. Das erste Spiel der ThG-Auswahl gegen die Vertreterinnen aus Unterfranken endete 2:2. Danach musste man gegen stark aufspielenden Gastgeber antreten. Nach fast immer hart umkämpften Spielzügen musste man aber dennoch drei Sätze abgeben. Da man gegen die oberfränkischen Meister aus Bamberg 4:0 gewann, entschied das Spiel Sulzbach-Rosenberg gegen Elsenfeld den Ausgang des Turniers. Da dies 2:2 endete, standen die Oberpfälzerinnen als nordbayerische Meister fest. Die ThG-Auswahl wurde daher guter Zweiter, was gleichbedeutend mit dem dritten Platz in ganz Bayern ist.

Weiterlesen...
 

Eine Exkursion zum Weltkulturerbe LIMES

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b in Ruffenhofen beim Besuch des LimeseumsDie Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b in Ruffenhofen beim Besuch des LimeseumsManchmal muss man in der Schule bis ans Limit gehen – das gilt nicht nur für den Sportunterricht! Grenzerfahrungen ganz besonderer Art machten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b auf alle Fälle in diesem Schuljahr im Rahmen einer Exkursion im Fach Geschichte. Gemeinsam mit H. Grund und D. Jechnerer brachen sie im Mai zu einer Erkundung des einzigen UNESCO-Welterbes in unserer Region auf. Zu Füßen des Hesselbergs, nahe der südlichen Landkreisgrenze, erfuhren die Schülerinnen und Schüler auf sehr anschauliche Weise viel Wissenswertes über den Limes: Der Raetische Limes existierte als römische Grenze etwa zwischen 100 und 260 n. Chr. und bestand in seiner letzten Ausbauphase aus einer etwa 3 m hohen Steinmauer mit vereinzelten Durchgängen sowie steinernen Wachtürmen. Am UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes entstanden in römischer Zeit um 100 n. Chr. Kastelle, deren Truppen die Grenze kontrollierten.

Seit der Antike wurde die Fläche des Kastells Ruffenhofen nicht überbaut. Die archäologischen Strukturen sind daher – im Gegensatz zu vielen anderen Limeskastellen – bis heute in ihren Fundamenten im Boden erhalten.

Im Römerpark Ruffenhofen wurde auf Rekonstruktionsbauten zur Visualisierung der archäologischen Befunde verzichtet. Diese Rolle kommt den Pflanzen zu, die Teile der antiken Bebauung veranschaulichen. So stellen Hainbuchenhecken die Kastellmauer dar, weiß blühende Pflanzen die Kastellgräben. Mit diesem Konzept wurden gleichzeitig positive Nebeneffekte für die Natur erzielt: Niederwild findet Schutz im stehengelassenen Gras der Mannschaftsbaracken, die Bussardstangen, welche die Kastelltürme markieren, ziehen Greifvögel an.

Weiterlesen...
 

Workshop zum Nahost-Konflikt am Theresien-Gymasium

Im Rahmen des Englischunterrichts der Q11 hatten die Kurse von Frau Völker und Herrn Hünefeld im Jahr 2019 die besondere Ehre, Sharon Booth der NGO (= Non-Governmental Organization/ Nichtregierungsorganisation) „Solutions, Not Sides“ als englischsprachige Referenten vor Ort in unserer Schule begrüßen zu dürfen – mit diesem achten Besuch bei uns hat das Projekt bereits Tradition am Theresien-Gymnasium. Die internationale Organisation „Solutions, Not Sides“ ist seit 2002 aktiv (damals unter dem Dach der NGO „One Voice“) und setzt sich mit dem bis heute höchst aktuellen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern auseinander. Im Englischunterricht haben sich die Thg-Schüler/innen vor  dem Workshop ausführlich mit der Thematik beschäftigt, so konnte Sharon, die extra aus London für die 90 Minuten der Session für die Schüler/innen eingeflogen war, sehr gut an das Wissen der Schüler/innen über die Ursachen und Hintergründe des Konflikts anknüpfen: In Folge der Holocausts in Europa während des zweiten Weltkriegs, beschloss das Britische Mandat der jüdischen Bevölkerung 1947 einen eigenen Staat zu geben; das heutige Israel. Das Problem jedoch: Das versprochene Land war bereits von Palästinensern besiedelt worden. Der UN-Teilungsplan sollte das zunehmend angespannte Verhältnis zwischen den beiden sowohl religiösen als auch politisch sehr unterschiedlichen Nationen besänftigen. Stattdessen löste er feindliche Reaktionen und eine weitere Zuspitzung der Lage aus, die bis heute andauert. Der PowerPoint-gestützte Vortrag beinhaltete mehrere interessante Videos und wichtige Daten zum Thema, wobei alle Kursteilnehmer gezielt durch Fragen sowie durch die selbstständige Bearbeitung eines Arbeitsblattes eingebunden wurden. Anschließend folgten lebensnahe Video-Beiträge des 30-jährigen Israelis Tal Harris und des 35-jährigen Palästinensers Wasim Almasri. Beide erzählten nacheinander von ihren Erlebnissen und Erfahrungen über den teils traurigen Alltag als Zivilbürger- beide von Geburt an mitten im Krieg. Jedoch könnte deren Leben nicht kontrastreicher sein: Tal wurde glücklicherweise niemals direkt mit der vorherrschenden Gewalt konfrontiert sondern lebte „nur“ sein ganzes Leben mit unterschwelliger Angst vor Terroranschlägen und Verletzungen, nicht zuletzt während seiner verpflichtend dreijährigen  Armeezeit, wohingegen Wasim traumatische Erfahrungen durch körperliche und psychische Gewalt am eigenen Leib machen musste.

Weiterlesen...
 


Seite 2 von 10



Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.