Theresien-Gymnasium Ansbach

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Aktuelles vom Theresien-Gymnasium

10a beteiligt sich am Schulbanker Planspiel mit mehreren Gruppen

Wer glaubt, dass Rechnungswesen unnötig sei, ist sowieso auf dem Holzweg! Aber spätestens mit der Teilnahme am Schulbanker Planspiel wird auch dem letzten bewusst, dass die Bilanz und ihre Teilbilanzen wichtige Informationsquellen sind, um die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens zu beurteilen.

Schon einmal der Chef einer Bank gewesen? Wenn ja, dann wohl vor allem im Rahmen des Planspiels, das auch in diesem Jahr von Teams des THGs bereichert wird. Aktiv- und Passivgeschäft sind die wichtigsten Stellschrauben, die die Schüler so gestalten müssen, dass am Ende des Geschäftsjahres ein Gewinn erzielt werden kann.

Um ein Verständnis für die nötigen Zusammenhänge zu erlangen, muss der Zusammenhang zwischen Zinsätzen bei Krediten und Sparbüchern ebenso verstanden werden, wie die Bedeutung von Weiterbildungsangeboten an Mitarbeiter und dem Marketingetat für Firmenkunden.

Die Gewinner der Vorrunde werden sich in Berlin treffen, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Ob die Teams Gasche, Barth oder Gesindel des THGs dort sein werden, steht heute noch in den Sternen, aber der Anfang ist gemacht.

 

Theresie liebt Julius-Maximilian

Der Titel ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber zumindest haben sich die Schüler der Q11 gefreut, dass sie freundlich an der Julius-Maximilians Universität in Würzburg aufgenommen wurden. Am Buß- und Bettag wurden die Q11er von Frau Demir über die Studienmöglichkeiten an der JMU informiert. Neben einem Besuch in der Mensa wurden die Studiengänge Rechtswissenschaften und Biochemie von Würzburger Studenten vorgestellt. Nach einem Besuch einer Pädagogikvorlesung mit dem Themenschwerpunkt „Der Erziehungsbegriff nach Kant“ ging es wieder zurück nach Ansbach, um dort den Buß- und Bettag ausklingen zu lassen.

 

Sina Bodächtel aus der 6e siegt beim Vorlesewettbewerb

Der 16. November ist ein ganz besonderer Tag, und das gleich in zweierlei Hinsicht: Jedes Jahr ist dieses Datum dem Vorlesen gewidmet – am bundesweiten Vorlesetag wird in ganz Deutschland die Freude an Büchern lebendig. So auch am ThG, wo an diesem Tag gleichzeitig der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs, bereits zum 60. Mal ausgerufen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, stattgefunden hat. Bei uns durften fünf Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen, die bereits in ihren Klassen zum Klassensieger gekürt worden waren, zeigen, wie gekonntes Vorlesen die Zuhörer in den Bann ziehen kann. Rosalie Smolka (6a), Dennis Kristoff (6b), Celine Caliskaniz (6c), Paul Heumann (6d), der den erkrankten Tom Reinert vertrat, und Sina Bodächtel (6e) lasen zunächst ein paar Seiten aus einem selbst ausgewählten Buch und nahmen damit das Publikum mit auf die spannende Reise durch die bunte Welt der Kinderbuchliteratur. Vor allem Fantasy-Geschichten standen dabei dieses Jahr hoch im Kurs mit Büchern wie „Der Drache aus dem blauen Ei“ von Nina Blazon oder „Bitte nicht öffnen. Bissig!“ von Charlotte Habersack, in dem ein überdimensionierter, verfressener Yeti sein Unwesen treibt. Auch ein Auszug aus dem Jungendbuchklassiker „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ beschwor eine fantastische Welt herauf. Diesen Auszug hatte das P-Seminar „Lesen“, das auch durch das Programm führte und ein Quiz für alle dabeihatte, für die zweite Leserunde ausgewählt, in der die fünf Sechstklässler ihr Können an einem unvorbereiteten Text unter Beweis stellen mussten. Die fünf meisterten auch diese Aufgabe zwar angespannt, aber mit Bravour. Keine leichte Aufgabe für die Jury, bestehend aus Frau Bürkel, Herrn Klein und drei Schülerinnen aus dem P-Seminar. Schließlich fiel die Entscheidung auf Sina Bodächtel aus der Klasse 6e. Sina wird als Schulsiegerin das ThG beim Stadtentscheid Anfang kommenden Jahres vertreten und gegen die anderen Ansbacher Schulen anlesen. Wir drücken die Daumen!

M. Fiedler

 

P-Seminar beleuchtet Flugkünstler der Nacht

Vom Menschen häufig unbemerkt leben 22 Fledermausarten in Bayern. Fledermäuse sind in vielerlei Hinsicht besondere Tiere. Sie sind die einzigen aktiv fliegenden Säugetiere. Im Flug beobachten kann man Fledermäuse nur nach Einbruch der Dämmerung, denn sie fliegen und jagen nur nachts – schlechte Voraussetzungen also für Schüler, diese Tiere während der Schulzeit näher kennen zu lernen. Deshalb beschäftigte sich das P-Seminar von Frau Weißmann genauer mit diesen bedrohten Tieren und versuchte sie in der eigenen Schule mehr in den Fokus zu rücken: Bei verschiedenen Schulaktionen wie einem Spielenachmittag in der Ganztagesklasse und Bastelaktionen in der Pause wurden speziell jüngere Schüler für die nächtlichen Flugkünstler sensibilisiert. Schließlich wurden Fledermauskästen gebaut und nun auf dem Schulgelände unter fachkundiger Anleitung des Fledermausbeauftragten Markus Bachmann aufgehängt. Außerdem wurden eigene Ultraschalldetektoren zusammengelötet um die Fledermäuse hörbar zu machen. Krönender Abschluss der Bemühungen war jetzt eine eigens konzipierte Fledermauswanderung für die Unterstufe der Schule. Am Scheerweiher  trafen sich Ober- und Unterstufenschüler mit Taschenlampe und Detektor um nicht nur viel Wissenswertes über diese im Verborgenen lebenden Tiere auszutauschen, sondern es flog  tatsächlich immer wieder eine Fledermaus vorbei, die dem Detektor keckernde Geräusche entlockte und die jungen Fledermausexperten begeisterte.

P-Seminar Fledermäuse

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Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.